Franziska | 15 Jahre
Programm: Schülersprachreise „Im Hause eines Lehrers“

Meine Herbstferien 2019 verbrachte ich im Haus des Lehrers in Cornwall. Es war meine erste Sprachreise überhaupt und ich bin noch immer am Schwärmen von all den Eindrücken, die ich sammeln durfte.

Am Flughafen wurde ich von einem Freund der Familie abgeholt. Schon bei meiner Ankunft wurde ich herzlich empfangen. Dennoch fiel ich todmüde und erschöpft von der langen Reise ins Bett.

Am nächsten Morgen starteten wir nach dem Frühstück mit einem Einstufungstest, damit meine Lehrer (ich hatte zwei) wussten auf welchem Stand ich war. Den Unterricht hatten wir auf den Morgen gelegt, damit wir nachmittags noch andere Aktivitäten machen konnten. Ich hatte drei Stunden je 45 Minuten am Tag. Zwischen den Unterrichtsstunden machten wir kleine Pausen in denen ich mich entspannen konnte. Der Unterricht war gut auf mein Englischniveau angepasst und immer interessant gestaltet. Nach dem Lernen gab es immer ein leckeres Mittagessen. Oft kochte meine Gastmutter typisch englisches Essen, um mir auch die kulinarische Seite Englands näher zu bringen.

 

Am Nachmittag und auch am Wochenende unternahmen wir dann meistens etwas. Beispielsweise gingen wir shoppen in Truro, besichtigten St. Michaels Mount, spazierten durch Penzance, gingen schwimmen, spielten Billard, verzierten Kuchen, gingen mit dem Hund am Meer spazieren, oder spielten einfach nur Brettspiele.

Abends machte ich Hausaufgaben, schaute zusammen mit meinen Gasteltern fern oder las Bücher, die ich vorher in der dortigen Bücherei auslieh. Besonders toll fand ich auch, dass ich in das Familienleben mit einbezogen wurde. So feierte ich zusammen mit der Familie den Geburtstag der Enkel und ging mit einem Haufen Rentner Fish&Chips essen. Beides wurden sehr lustige Abende. Auch abseits des Geburtstages traf ich mich mit einer der Enkelinnen und wir hatten viel Spaß zusammen.

Der Abschied von meinen Gasteltern und besonders von Hündin Lucy viel mir sehr schwer. Trotzdem setzte ich mich, mit dem Gefühl mehr Englisch gelernt zu haben als in meinen letzten 4 Schuljahren, ins Auto Richtung Flughafen. Von dort ging es dann wieder nach Hause, wo eine Eltern bereits auf mich warteten, leider…

Ich würde es jederzeit wiederholen.